Zu meiner Segelphilosophie

 



 

das Segeln

.... nicht das schnelle von A nach B
.... Segeln geht nur mit der Natur
.... in der Flaute geduldig sein und Kräfte sparen
.... Sturm vermeiden

und wenn es die Natur mal anders will als man es durch gewissenhafte Vorbereitung erreichen konnte, dann heißt es, überlegt und ruhig die Situation angehen und das sicherste daraus machen.

Die schönen Stunden des Segelns nutzen: den Wind im Gesicht spüren, den Weg genießen und wenn die Welt unter den Füßen am Schaukel ist, dann, ja dann ist alles in Ordnung. 

Verantwortung
jeder Skipper wird solche Gedanken nachvollziehen können. Für mich ist es wichtig Grundsätze zu haben, die für die Durchführung der Törns für alle an Bord gelten:
- nicht aufhören mehr wissen zu wollen
- Sicherheit an Bord (Sicherheits ABC)
- die Crew ist ein Team
- viel viel Spaß und Lebensfreude

 
   

vom Crewmitglied zur Herausvorderung Skipper

In meinen Seglerjahren als Crewmitglied, habe ich mir nie so viele Gedanken um die Verantwortung des Skippers gemacht. Als Crewmitglied kommt man sich manches Mal "vernachläßigt" vor, wenn man gerade nichts zu tun hat oder man macht sich nichts draus und geht was lesen, genießt das Schwanken, die Sonne und läßt seinen Gedanken schweifen

Man lernt viel über das, was Segeln bedeuten kann ...
es ist Fachchinesisch verstehen, Knoten falsch machen, das ´Erste Mal´ Fische füttern, Segel setzen und einholen auf dem schaukeligen Vorschiff ... alles ist neu ... aber nach dem dritten mal auch wieder ganz einfach.

Als Skipper, ist man dann auf einmal total angespannt bei der nächtlichen Anfahrt eines unbekannten Hafens, erklärt zum zweitausendsten Mal den Palstek, überprüft, rechnet nach Karte, GPS, LOG, erholt sich mal eben fünf Minuten ... auf dem einen Ohr schläft man, das andere bleibt wach ... der innere Kompass weiß, was der Rudergänger gerade anstellt, ... man animiert, repariert, verblüfft, erheitert, tröstet und trägt...


 
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mein Sicherheits ABC ...  

A. Das Schiff ist immer der sicherste Ort auf See.
 
-- also muß ich mein Schiffchen immer schön oben halten.

B. Ich muß an Bord bleiben, weil...
· Das Schiff ist immer der sicherste Ort auf See ist!
· Ich im Meer in unseren Breiten nach kurzer Zeit auskühle, dies führt    zu Aphathie und Bewegungsunfähigkeit, die die Bergung erheblich    erschwert.
· Es ab 3 Windstärken bzw. überhaupt schon schwierig ist eine Kopf    im Wasser zu sichten.
· Sich eine Yacht rasant von dem Überbordgegangen entfernt.
· Weil die Crew nicht sofort merken muß, dass man fehlt.

C. Wie kann ich an Bord bleiben?
· Regel NR. 1: Eine Hand für den Mann, eine für das Boot
· Spätestens bei Anweisung durch Skipper Schwimmwesten und    Sicherheitsgurt anlegen. Gerne auch vorher, sobald man sich
   MIT sicherer fühlt eben.
· Bei schwererer See im Cockpit bleiben, nur für Segelarbeiten aufs    Vorschiff; beim Rudergänger abmelden, wenn man aufs Vorschiff    geht.
· Nachts auf See: nur mit Sicherheitsgurt an Deck, auch im Cockpit    oder als Rudergänger usw.
 
   

 

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